🌀 Der Staubsauger aus der Hölle

Es begann an einem Montag. Natürlich an einem Montag.
Ich wollte nur kurz durchsaugen, bevor der Hautarzttermin, das kranke Kind und das Chaos des Lebens mich endgültig besiegten.

Doch der Staubsauger dachte offenbar, er sei ab heute das Oberhaupt des Hauses.
Als ich ihn einschaltete, röchelte er einmal tief, zog Luft – und brüllte los.

„Nicht da rein!“ dröhnte es dumpf aus dem Saugrohr.
Ich starrte ihn an. „Wie bitte?“
„Das Kinderzimmer ist… verloren. Ich weigere mich, da reinzugehen.“

Ich schwor mir, nie wieder das teure Modell mit Sprachsteuerung zu kaufen.
„Das ist Dreck, kein Dämon, du Dramaqueen!“ fauchte ich und zog am Kabel.
Der Sauger lachte. Lachte.
Dann begann er, Staub rückwärts auszuspucken – direkt auf den Teppich, den ich gerade mühsam gereinigt hatte.

„Ich habe dich gewarnt…“
Die Stimme klang jetzt tiefer. Kratziger.
Wie etwas, das schon lange in der Steckdose geschlummert hatte und nur auf diesen Moment gewartet hatte.
Der Luftzug wurde kalt. Der Motor vibrierte, als würde etwas darin kratzen – von innen.
Und im nächsten Atemzug flackerte das Licht.
Ein Schattenspiel huschte über die Wand, so als hätte der Staubsauger jetzt… Augen.

Ich zog den Stecker.
Ein leises Winseln ertönte aus dem Motor, dann Stille.

Ich stellte den Staubsauger auf den Balkon, nahm mir einen Kaffee und beschloss, dass der Dämon im Kinderzimmer bleiben darf.
Man muss ja nicht jeden Krieg gewinnen.

Erstellt mit KI
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